Pescher Pilger trotztem Wind und Wetter

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Sa 4. Mai 2019
Christoph Sochart

Pescher Fußwallfahrt: Trotz Spontanregen und niedrigen Temperaturen pilgerten die Pescher Anfang Mai durchs Pescher Feld, vorbei an den Fußfällen. Aufgrund des Wetters wurde der Weg etwas abgekürzt. Diesmal ging es um eine Besonderheit im Johannes-Evangelium. Dort, und nur dort, spricht Jesus in Bildern siebenmal über sich selbst. Die bekanntesten sind wohl "Ich bin das Brot des Lebens", "Ich bin die Tür" und "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben". Pilger, Gemeindemitglieder und Vertreter der örtlichen Vereine zogen betend, singend und schweigend durch das Pescher Feld. 

Hintergrundinformation:

Der Gang zu den sieben Fußfällen ist eine der ältesten Formen des Kreuzwegs. Von Jerusalempilgern im späten Mittelalter ins Rheinland vermittelt, stellte er einen Bittgang durch die Dorfstraßen oder die Flur dar, wobei an sieben Wegekreuzen, Kapellen oder Heiligenhäuschen, den sogenannten Fußfällen, jeweils einer Station des Leidensweges Christi in Jerusalem betend gedacht wurde. In Pesch haben sich eigens für den Gang gestiftete Bildstöcke, Passionsszenen darstellend, erhalten.