Familienmesskreis

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Unser Familienmesskreis befindet sich im Neuaufbau.

Kinderkirche am Palmsonntag

Diese Veranstaltung wird vom Familienmesskreis und/oder von der KiTa St. Andreas vorbereitet und durchgeführt.

Erläuterung

Die Kinder (bis ca. 2. Schuljahr) ziehen nach der Palmweihe mit der Gemeinde in die Kirche ein und ziehen dann in Begleitung ins Pfarrheim, wo kindgerecht auf die Bedeutung des Palmsonntags (Einzug Jesu in Jerusalem) eingegangen wird. Im Anschluss an die Kinderkirche ziehen die Kinder in die St. Andreas Kirche ein, um dem Gottesdienst weiter beizuwohnen.

Mehr Infos: Pfarreirat St. Andreas
Dauer: ca. 30 Min.
Ort: Pfarrheim St. Andreas

Palmsonntag

Palmsonntag ist der Sonntag vor Ostern, der sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit.
An diesem Tag gedenken Christen auf der ganzen Welt der triumphalen Ankunft Jesu in Jerusalem.

Das Neue Testament berichtet davon, dass Jesus auf einem Esel in die Stadt eingezogen ist. Die Menschen begrüßten ihn begeistert , breiten ihre Umhänge über die Straße, winkten ihm jubelnd ("Hosanna!") zu und schwenkten ihm zu Ehren Palmzweige, die ein Zeichen für die Königswürde darstellten. Denn die Bevölkerung sah in ihm den gekommenen Messias, den Wundertäter, den Retter.
Es waren die gleichen, die wenig später schreiend von Pilatus verlangen werden, diesen Verräter zu kreuzigen.

Bedeutung

Palmen wurden vielerorten als heilige Bäume verehrt. Im Mittelmeerraum galten sie von alters her als Sinnbild des Lebens und des Sieges; in Israel insbesondere als Symbol für Unabhängigkeit und den siegreichen König.

An diesem Sonntag wird in der Liturgie am ersten Tag der Heiligen Woche mit Palmweihe und -prozession das Gedächtnis des Einzugs Jesu Christi in Jerusalem gefeiert, als Christus auf einem Esel in Jerusalem einzog und ihm mit Palmwedeln und dem Ruf „Hosanna dem Sohne Davids!“ als Messias gehuldigt wurde.

Dies erklärt den lateinischen Doppelnamen des Palmsonntags, der übersetzt „Palm- und Passionssonntag“ bedeutet.
Die Lesung der Passion entspricht altrömischer Liturgietradition, die Prozession ist aus dem altgallischen und ostkirchlichen Brauchtum übernommen.

Brauchtum
Am Palmsonntag werden in der Palmweihe Palmbuschen, Palmstöcke, auch echte Palmwedel, Ölzweige, Palmkätzchen oder Buchsbaumbüschel, zuvor mit Weihwasser gesegnet, in der kirchlichen Prozession als „Zeichen des Lebens und des Sieges“ mitgetragen, und anschließend in den Wohnungen hinter das Kruzifix gesteckt.

So gab es früher einen hübschen Brauch für Kinder.
Die Palmbuschen wurden mit Vögeln aus Hefeteig, Brezeln und Süßigkeiten sowie Früchten geschmückt.
Nach dem Gottesdienst wurden Sie im Haus versteckt. Die Kinder mussten Sie suchen und wer sie fand rief: Palmsonntag, Palmsonntag! und durfte als erster mit dem Plündern der Süßigkeiten beginnen.
So hat sich altes Frühlingsbrauchtum mit wachstumsfördernden und unheilabwendenden Motiven, durch eine Verchristlichung mit solchen des österlichen Sieges Christi am Palmsonntag verbunden.